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Attila! 1. Satz aus der Sinfonica Hungarica
Selbstwahlstück für den deutschen Orchesterwettbewerb
Ein gewaltiges Porträt des hunnischen Heerführers, der als "Geißel
Gottes" seine Zeitgenossen in Angst und Schrecken versetzte. Höchste
Ansprüche an alle Musiker und eine beeindruckende Klangkulisse zeichnen
diese Komposition von Jan van der Roost aus.
Ausführliche Info zu Attila:
Sinfonica Hungarica
Das Werk entstand im Auftrag des sinfonischen Blasorchesters
Kiskunfelegyhaza in Ungarn und ist ihrem Dirigenten Ferenc Jankovski,
dem Bürgermeister Jozsef Fiscor und Gabriella Kiss gewidmet. Es wurde
am 31. März 2001 in Budapest durch das auftraggebende Orchester unter
Leitung des Komponisten uraufgeführt.
Die Sinfonie in drei Sätzen ist eine musikalische Schilderung der
Geschichte Ungarns. Alle drei Sätze haben bedeutende historische
Persönlichkeiten und Schlüsselereignisse aus der Landesgeschichte zum
Inhalt. Das Werk wurde zu Ungarns Tausendjahrfeier im Jahr 2001
komponiert.
ATTILA, König der Hunnen, oftmals auch die 'Geißel Gottes' genannt, ist
die zentrale Gestalt des ersten Satzes; in van der Roosts musikalischer
Charakterisierung sind Aggressivität und Grausamkeit, die von Attila
ausgehende Bedrohung und ihm entgegengebrachte Furcht spürbar. Daneben
erscheinen Buda, Attilas Bruder, als heroisch klingendes Thema und
Rika, seine zärtlich geliebte Frau in einer lyrischen Darstellung. Der
aufpeitschende Schluss des Satzes ist Sinnbild für die gefürchtete
Schnelligkeit von Attilas Truppen, mit der sie ihre Opfer eingeholt und
ohne Ausnahme getötet haben.
www.janvanderroost.com
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